Schokokuchen, Schokokuchen und Schokokuchen. Oder: warum ich glaube, dass die mexikanischen Freiwilligen mich loswerden wollen
Diese Woche fängt jetzt einfach mit Mittwoch an. Warum? Weil wir erst früh am Mittwochmorgen mit dem Nachtbus aus Puerto Escondido zurückgekommen sind- Montag und Dienstag sind also im Bericht über Puerto Escondido schon erwähnt.
Mittwoch: dreimal Kuchen und Schlafmangel
Ja, mein Geburtstag ist am 07. Oktober. Ja, es ist historisch gesehen nicht der allerbeste Tag um Geburtstag zu haben. Aber ich kann es nicht ändern… 😅
Auf jeden Fall hat mein Geburtstag in einem Nachtbus begonnen. Leider konnte ich die ganze Nacht nicht schlafen, ich weiß auch nicht warum. Um drei Uhr morgens habe ich es dann aufgegeben und stattdessen noch ein bisschen gelesen.
Kurz vor fünf ist unser Bus am CAPU, Pueblas zentralem Busbahnhof angekommen.
Obwohl wir beide müde waren, haben wir noch kurz bei einer Bäckerei im CAPU gehalten um mir einen “Geburtstagskuchen” zu kaufen- den haben wir dann vor dem CAPU gegessen, während wir auf den Uber gewartet haben.
Klara, ich und und der Kuchen. Danke für den besten Start ins 19. Lebensjahr, den ich mir wünschen könnte <3
Ins Bett gekommen bin ich übrigens ca. um sechs Uhr morgens, um neun durften wir dann wieder aufstehen um zum CRM zu gehen und dort noch einmal Geburtstagskuchen zu essen.
Von links nach rechts: Pao, Abraham (der auch Geburtstag hatte), der Oreo-Geburtstagskuchen, ich, Caity, Klara und Luis- drei mexikanische und drei deutsche Freiwillige
Später, zurück zu Hause bei Mague, gab es (ihr habt es erraten) noch mal Kuchen- und auch der war wirklich beeindruckend. Ich glaube ich habe noch nie so einen professionellen Geburtstagskuchen bekommen- seht selbst.
Stand heute, Sonntag: immer noch die Hälfte dieses Kuchens existiert. I h weiß nicht, wie wir das je schaffen sollen. Naja, es gibt größere Probleme auf dieser Welt... 😅
Der Tag klang aus mit einem wahren Telefonmarathon, ein paar echt lieben Nachrichten (ich habe fast geweint, danke, Leute) und einem tollen Comic.
Außerdem haben wir noch nach einem Airbnb für unsere Reise (ich schwöre, die ist “beruflich”, bzw. von der deutschen Botschaft angeordnet. Wir machen nicht schon wieder nur aus Spaß Urlaub) nach Mexiko-Stadt nächstes Wochenende rausgesucht.
Donnerstag: Warum denken alle, ich kann gut genug Spanisch um zu übersetzen? Naja, ich wurde dafür zu einer Quesadilla eingeladen :)
Gestern ist die letzte Freiwillige aus Deutschland, Kristin, in Puebla angekommen. Heute haben die Mexikanischen Freiwilligen mit ihr den ersten Tag verbracht. Das heißt: Handyvertrag abschließen, eine Tour durchs CRM, wieder eine “scharfes-Essen-Challenge” (diesmal habe ich es tatsächlich bis zum Ende der Reihe geschafft) und zum Abschluss am Imbisstand vor der Tür des CRMs Quesadilla essen.
Da ich heute nichts anderes zu tun hatte, war ich als Übersetzerin mit dabei- und hatte nebenbei sehr viel Spaß :)
Freitag: vor einem öffentlichen Krankenhaus
Freitag durfte ich wieder mal 05:30 Uhr aufstehen. Um sieben ging es vom CRM los zu einem öffentlichen Krankenhaus, vor dem wir Kekse und Kaffee für die wartenden Angehörigen ausgeteilt haben und im Gegensatz ihre Geschichten hören durften. Besonders eine hat mich besonders berührt- aber lest selbst.
Tut mir übrigens leid für die Formatierung des obrigen Artikels, aber das war wirklich nicht der Ort und die Situation, um Fotos zu machen und Unterüberschriften hätten auch nicht gepasst 😬 😬
Samstag: Abrahams und meine Geburtstagsfeier
Diese Feier fing mit einem Fußballspiel im Fernsehen an. Als Folge von Salmas (eine mexikanische Freiwillige, die uns von Anfang an begleitet hat) Begeisterung weiß ich jetzt mehr über das System der mexikanischen Fußballiga als über das der deutschen.
Und ich weiß, dass ihr Lieblingsverein, die Chivas, ein knappes 1:1 gegen die Atlas erreicht haben- was bei uns allen für große Erleichterung gesorgt hat 😅.
Als Geburtstagsgeschenk habe ich von den mexikanischen Freiwilligen Takis geschenkt gekriegt. Das sind Chipsröllchen mit Chilipulver außen.
Schon die normale Version ist für meine deutschen Geschmacksnerven gerade so aushaltbar scharf.
Ich habe die “Fuego-Extrascharf”- Version geschenkt bekommen.
Ich glaube, ich muss mein Testament machen, bevor ich einen davor probiere.
Mein Verhängnis
Sonntag: All you can eat und Café
Am Sonntag haben wir Grace, Magues Tochter, bei ihrer neuen Arbeitsstelle, einem Restaurant für Meeresfrüchte, besucht.
Es gab dort eine all-you-can-eat Option, was dazu geführt hat, dass ich viel zu viele Molotes gegessen habe.
Ein Molote mit Sahnecreme außen- das sind übrigens frittierte Weizenfladen mit einer Füllung, bei mir Käse. Viel zu lecker.
Ich glaube, ich bin erst einmal für die nächsten drei Tage satt.
… Vor allem, weil wir danach noch in einem Kaffee waren, und uns hier mit drei Freundinnen von Mague getroffen und ein bisschen gequatscht haben.
Im Café gab es Croissant mit Brownie-Füllung. Unübliche Kombi, aber viel zu lecker
Das war´s von mir, diese Woche war auf jeden Fall interessant, hab euch alle ganz doll lieb und bis bald 🫶 ❤️
Elisabeth